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Bärlauchpesto von Rhinkraut 120 g

Bärlauchpesto von Rhinkraut 120 g

5,90 €

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Beschreibung


Genuss aus Brandenburg! Selbstgemacht!
Leckere Bärlauchpaste von Rhinkraut120g, Zutaten: Bärlauch, Rapsöl, Meersalz

Haltbarkeit: 6 Monate

Eine alte Bauernregel sagt: Iß Lauch im März, wilden Knoblauch (Bärlauch) im Mai, dann haben die Ärzte das ganz Jahr über frei.


Bärlauch ist unter vielen Namen bekannt, wie zum Beispiel wilder Knoblauch, Waldlauch, Teufelsknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Latschenknofel, Ränsel, Rams und Hexenknofel. Der lateinische Name Allium ursinum bedeutet ‚für Bären geeigneter Knoblauch‘. Allium steht für Knoblauch. Der Botaniker Linné hat die Bezeichnung Allium als Gattungsnamen für Zwiebelgewächse eingeführt. „Ursinus“ bedeutet ‚für Bären geeignet‘ (abgeleitet von Ursus = Bär).

Der Name Bärlauch leitet sich vermutlich davon ab, daß der wilde Knoblauch für Bären die erste Mahlzeit nach Beendigung ihres Winterschlafes war. Eine weitere Namens-Verbindung lässt sich daher ableiten, dass die Germanen im Bärlauch die Heilkraft und Energie der Bären sahen. Nicht umsonst gilt der Bär als Krafttier und Urwesen, der mit seiner ungezähmten Kraft das Ende des Winters einläutet. (Und ganz nebenbei auch heute noch als Frühlingsbringer in der Fassenacht eine wichtige Rolle spielt). Überhaupt hat der Bärlauch eine sehr lange Geschichte vorzuweisen. Über die Funde von Pfahlbauten gilt seine Verbreitung in der Stein-/Bronzezeit als nachgewiesen. Von dort geht es weiter zu den Römern, die den Bärlauch unter der Bezeichnung Herba salutaris (heilsames Kraut) kannten.

Kaiser Karl der Große befahl mit der Landgüterverordnung ‚Capitulare de villis vel curtis imperii‘ etwa im Jahr 812 n. Chr., im jedem Garten der kaiserlichen Verordnung sei auch Bärlauch anzupflanzen. Mit den in der Landgüterverordnung empfohlenen Pflanzen wurde ein wichtiger Maßstab für Heil- und Nutzpflanzen gesetzt, an dem sich auch private Gärtner orientierten und somit für die Verbreitung ebendieser Pflanzen sorgten.